Schneeschuhwanderung Melchsee-Frutt

Vor gut zwei Wochen machten meine Freundin und ich eine kleine Schneeschuhwanderung in der Melchsee-Frutt. Eine Woche darauf wiederholten wir dieselbe Tour zusammen mit meinen Eltern, um ihnen das  Wandern mit den Schneeschuhen näher zu bringen.

Bei der ersten Tour entstanden ein paar super Fotos, trotz iPhone statt Kamera, und diese möchte ich zusammen mit ein paar Details zur Tour präsentieren. Viel Spass!

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Die grün markierte Route ist die hier beschriebene Wanderung

Distanz:           ~11km
Höhenmeter: ~800m
Gehzeit:           ~4h
Technisch & konditionell leicht

Von der Stöckalp auf 1080 m.ü.M. nimmt man die Seilbahn zur Melchsee-Frutt auf 1920 m.ü.M. Dann geht’s schon praktisch los mit den Schneeschuhen. Richtig gestartet wird oberhalb vom Panoramalift. Der Weg verläuft dem Grat entlang zum Bonistock (2160 m.ü.M.), wo man die Piste mitsamt Fahrer hinter sich lässt. Es erwartet einem eine phänomenale Aussicht auf das Alpenpanorama. Nur aufpassen, dass man sich nicht zu nahe an den Rand begibt. Schneewächten können den Schneesportler täuschen und abbrechen. Später geht es über eine kleine Wächte in’s Tal zurück. Anmerkung am Rande: Das Absteigen über die Wächte ging leichter ohne Schneeschuhe an den Füssen. Ein paar Meter weiter unten beginnt verschneites, hügeliges Gelände mit leichten An- und Abstiegen. Nach kurzer Zeit erreicht man die Tannalp, welche mit heisser Suppe zu einem Zwischenstopp einlädt. Begleitet wird die Mittagspause vom Gebell der Schlittenhunde, die in unmittelbarer Nähe, als Teil einer Touristenattraktion, ihr Zuhause haben.

Nach der Pause geht es weiter in Richtung Erzegg (2150 m.ü.M.). Das Ziel ist das hölzerne Kreuz auf der Spitze des Hügels. Dort angekommen kann man sich auf der Holzbank niederlassen, Tee schlürfen und die wundersame Welt rund herum geniessen. Bitte nicht stören lassen von den paar Vögeln, die sich für eine kurze Pause auf dem Kreuz niederlassen. Ist die Müdigkeit an dieser Stelle schon gross, empfiehlt sich der Weg zum Sessellift Erzegg. Dieser bringt einem auf schnellem Weg ins Tal. Ist man noch fit genug, lohnt sich aber der Abstieg mit den Schneeschuhen. Das hügelige Gelände ist verspielt und lädt bei genügend Neuschnee zum Experimentieren ein.

Der Weg führt schliesslich zurück in’s Dorf, wo die Seilbahn schon wartet.

 

 

 

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